Samstag, 20. Mai 2017

Die Geheimnisse der Âlaburg

Die Geheimnisse der Âlaburg (1. Band der Farbenseher-Saga) von Greg Walters

Produktinformation (Quelle Amazon)

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1066 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 410 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch

Inhalt:

Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird, ein Zwerg, der nicht zaubern kann, ein übergewichtiger Zwergelbe, ein hinkender Ork.
Sie können die Welt retten – oder vernichten.
  (Quelle Amazon)

Meine Meinung:

Greg Walters hatte auf Facebook eine Aufruf für Blogger gestartet.
So kam ich mit ihm kurz ins Gespräch und so gelang der 1. Teil von der Farbenseher-Saga auf meinen Kindle. Danke schön, Greg! Es hat gedauert, ich weiß. Ich fragte noch, ob ich Zeitdruck habe, aber er ist ein durch und durch netter Kerl und sehr, sehr geduldig mit mir. Und hier ist sie, meine Rezension zu „Die Geheimnisse der Âlaburg“.

Zu Beginn fiel mir der Einstieg leicht. Man lernt Leik kennen, den jugendlichen Helden dieser Geschichte. Leik wohnt bei seinem Ziehvater Georg und geht mit ihm auf die Jagd. Wenn sie nicht jagen, verkaufen sie ihre Ware im Ort. Irgendwann erfährt Leik, nach einem schlimmen Erlebnis, das er in Gefahr ist. Georg bringt Leik in Sicherheit und wir befinden uns auf der Âlaburg, eine Universität für magisch begabte Menschen, Orks, Zwerge und Elfen.
Und ja, ich bin begeistert. Greg Walters hat es geschafft, seinen Protagonisten Leben einzuhauchen und man will mit aller Macht auch auf die Burg und Abenteuer bestreiten.

links via KindlePaperwhite / rechts via iPad Kindle App

Zu Beginn fiel mir die Geschichte leicht, habe ich gerade oben erwähnt. Ja, dann kamen aber diese ganzen außergewöhnlichen Namen und Orte ins Spiel die ich kaum aussprechen konnte. Ganz hinten im eBook kam dann noch eine Seite mit eben diesen Infos. Erst mal hinten reinschauen, gelle! Dann ist die Aussprache ganz leicht. Hätte ich doch mal eben mein Reader... ach egal. 

Gut zu wissen, leider erst hinterher. Aber es gibt ja noch mehr Bücher und die Story geht weiter und die Aussprache ist dann ein Klacks.

Der Autor schafft es, das ganze Buch lang der Geschichte so viel Leben, Humor und Spannung einzuhauchen, das es nicht langweilig wird. Ich hatte nicht einmal das Gefühl, hier ist irgendwas zu viel. Keine Minute war langweilig und das ich so lange brauchte lag eigentlich am Kindle. Hat man ja schon mal dieses Print/eBook Dilemma, dann aber war ich völlig gefangen von dieser neuen Welt und jetzt muss der Reader erst mal an die Strombuchse. :)

Die Hauptpersonen, alle vier sind Jungs, unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Fähigkeiten ausgestattet, müssen auf der Burg lernen, diese Fähigkeiten richtig einzusetzen. Übrigens ist die Âlaburg eine Universität und somit sind die Jungs Studenten und keine Schüler. 

Auch die grössten Streber brauchen mal Bewegung und so ist es auf der Âlaburg möglich einen sehr spannenden und kräftezehrenden Sport auszuüben. Lasst Euch überraschen.

Ich gebe es zu: Es haben mich ein paar Dinge an Hogwarts erinnert, an Harry Potter.

Aber es ist absolut unfair, so zu denken. Die Âlaburg kann es locker mit Hogwarts aufnehmen und ich habe schon einmal erwähnt, dass ich schon fast froh bin, keinen Hogwarts Brief bekommen zu haben. Ich bleibe Student auf der Burg und möchte unbedingt die nächsten Abenteuer mit Leik und seinen Freunden erleben.


Danke für dieses tolle e-Book, Greg Walters! Ich sage nur: Lesen! :) 

Donnerstag, 4. Mai 2017

Bücherschränke

Hier in meiner Stadt gibt es einen Bücherschrank am Bahnhof. Eigentlich noch fast ein passabler Zustand. Vielleicht weil im Bahnhofsgebäude drin und weil dort auch ein geöffneter Kiosk steht und somit ist das ganze geschützter als die „offenen“ Telefonzellen-Bücherschränke. Naja, in diesem Bücherschrank findet sich leider nur ganz selten mal was wirklich interessantes. Meistens sind es ganz olle Kamellen. Nicht das diese olle Kamellen schlechte Bücher wären, nein nein, aber nun mal eben sehr, sehr alt. Da tummelt sich Gwen Bristow´s ,Kalifornische Sinfonie, neben Johannes Mario Simmel „Und Jimmy ging zum Regenbogen“. Stephen King´s zerlesener Schinken „ES“ neben Rosamunde Pilchers ,Muschelsucher, Raumfahrt-Bildband neben ,Italienreise 1956“

Wer bitte bringt den zum Beispiel heute im Jahre 2017 ein Buch da hin das ggf. aus dem Jahre 2016 oder 2015 sind? Keiner! Denn die lassen sich ja noch prima auf diversen Plattformen verhökern.
Kann ich ja auch verstehen, wenn man noch ein bisschen Geld rausschlagen kann, spendet man nix an den Bücherschrank. Da bringt man man nur Oma´s alte Schinken hin. Aber ist das der Sinn der Bücherschränke? Uralt Bücher „loswerden“, weil wegschmeissen ist zu schade? Mh!

Wobei ganz selten, kann man da wirklich gut erhaltene Schätze finden, wenn man richtig gräbt. Ich mag alte Bücher, soweit sie noch in gutem Zustand sind und nicht nach Zigaretten riechen und Kaffeeflecken haben. Brrr!

Bücherschränke sind also eigentlich eine schöne Idee. Jeder Büchernerd kriegt Herzchen in den Augen, wenn er/sie einen Bücherschrank, Büchertelefonzelle oder ein offenes Bücherregal entdeckt.
Oh, guck mal ein Bücherschrank!!! *Herzchen in den Augen
Wie schön!! *Herzklopft
Och, da ist ja nur der olle Simmel drin!! *Enttäuscht

Ja, was erwartet man denn? Ein Buch aus namenhaften Verlagen Anno 2016?

Kann ich nicht behaupten, dass ich das schon mal gesehen habe. Letztens bin ich extra eine Ort weiter gefahren, weil da mitten an einer Haltestelle eine Bücher-Solar-Zelle aufgebaut ist.
Hochgeklappt, reingeschaut – altes Zeugs drin. *wein

Ich überlege ständig ob man da nicht mal ein Schild mit Hinweise auf

Bitte keine Bücher einstellen die

  • vor dem Jahre 2000 verlegt worden sind
Ob man dann damit lebt, das ein Buch nach Zigaretten riecht und ggf. Flecken von Nahrungsmitteln aufweist, bleibt dann dem Leser überlassen. Das ist ja eh Empfindlichkeitssache. Ich mag das nicht!

Aber echt, nehmt die Simmels, Pilchers etc. aus dem Regal und falls das diskriminierend sein sollte, weil Buch halt Buch ist, dann würde ich noch einen Vorschlag machen. Eine Regalreihe darf man mit Büchern VOR dem Jahre 2000 schmücken. Fair, oder?

Vielleicht auch mal ein bisschen sortieren:

Kinder/Jugend
VOR/Nach 2000
Reise
Bildband

Wenn man sich als Leser und begeisterter Büchernerd einbringt und die Bücher sorgfältig !! dort abstellt, dann hat man direkt mehr Spaß an diesen offenen Bücherschränken.

Und an die da draußen die an Zerstörungswut leiden:

Was ihr da abfackelt ist Literatur. Lesen bildet!!! Nehmt Euch ein Buch raus, setzt Euch hin und lest das Buch.
Abfackeln ist eine absolute Dummheit. Was habt ihr denn davon? Also echt. Jedesmal wenn ich auf FB sowas sehe, das ein Follower ein Bild von einer abgefakelten oder demolierten Bücherzelle postet blutet mir das Herz. Da hat auch kein Simmel und keine Pilcher verdient. Mann!

Also, wenn ihr mal Bücher habt, die von 2000 – heute sind, eh nur noch 5 Euro einbringen würden, überlegt Euch, diese doch liebevoll in einen Bücherschrank zu stellen.

Es gibt genügend Menschen, die sich auch „aktuellere“ Bücher nicht leisten können und ggf. auch kein Geld für die Bücherei haben, oder Bücherei zu weit weg, kein Kindle mit unlimited besitzen und ach, Gründe gibt es viele heutzutage.

Dürfte man nicht die Rezensionsexemplare in den Bücherschrank stellen, wenn diese halbes Jahr im Verkauf sind? Falls sich Verlage dazu äußern wollen, Mail steht unten oder in den Kommentaren. Danke schön! :) Oder wissen das andere Blogger genauer? Ich weiß nur, das man selbstverständlich keine Rezensionsexemplare verkaufen darf – das wäre direkt der nächste Bericht. Aber darüber haben schon andere geschrieben und ich kann nicht verstehen, das es so dreiste Menschen gibt, die wirklich Rezensionsexemplare verkaufen. Oh oh!

Gladbecker Bücherschrank

Dorstener Bücherschrank

Foxi







Sonntag, 30. April 2017

Paper Princess - Man fühlt sich gut unterhalten, oder?

Paper Princess – Die Versuchung (1. Band einer 3teiligen Reihe)

Autorin: Erin Watt

Klappentext (Amazon)

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen...

Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Piper Paperback (1. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492060714
  • ISBN-13: 978-3492060714


Meine Meinung:

Ja, es wurde so viel gepostet auf Facebook. So viele Meinungen wurden ausgetauscht. Das Buch ist gehypt und verflucht worden und dann kam diese Welle auch zu mir. Lesen oder nicht? In der Buchhandlung immer drumherum, aber mitnehmen, mhhhh! Ach, man hat ja noch x Bücher zu lesen und wenn es dann nix ist hat man Geld ausgegeben für nix...und halt diese Gedanken.
Ich ging dann in die Bücherei, eigentlich wegen was ganz anderem und da stand „Paper Princess“. Komisch, nicht verliehen? Ist doch noch so aktuell. Ach verdammt, ich nehme es dann mal mit. Schnappte mir noch das andere Buch, für das ich eigentlich überhaupt in den Verleih gegangen bin und ging mit den beiden Büchern nach Hause.

Ja, es zog sich am Anfang und ja man kann es so oder so betrachten. Aber es unterhält, da sind wir uns alle doch einig. Ein Buch soll einen Leser unterhalten. Zum Ende hin hat das Buch eine fiesen Cliffhanger. Boha! Am nächsten Tag hab ich mir dann halt den 2. Band !!!gekauft!!! an dem lese ich dann jetzt.

Muss man sonst noch was zu dem Buch sagen? Wer sich dafür interessiert, weiß worum es geht und wenn man das Schicksal von Ella hat, dann fragt man sich ob man das Angebot von Mr. Royal ausgeschlagen hätte. Ein Dach über dem Kopf, Geld, sehr viel davon, jeden Monat frisch auf Tatze und na gut diese Royal Brüder – mhh... Irgendeinen Haken haben so Deals immer. Das die Story Sex und Drugs und vielleicht sogar ein bisschen Rock´n Roll enthält, das ist ja fast der Stoff der dieses Buch braucht um zu bestehen. Und wenn man das alles abgenickt hat, dann kommt auch die Liebe ins Spiel und wo Liebe ist, kann ja nicht alles verkehrt sein, oder?

Ich bin Royal-interessiert! Ja, ich will wissen wie es weitergeht und es geht mir am Kanal vorbei, dass das Buch irgendwelche hohen Ansprüche nicht gerecht wird. Wieso nicht gerecht? Für die, die diese 3 Bücher lesen, wird es wohl gerecht sein, denn es unterhält, hatte ich das schon erwähnt? Ich will wissen wie es weiter geht.

Cover:

Das Cover find ich kitschig, ich weiß nicht was die Kronen sollen? Kronen? Es sind ja keine Prinzen. Sie heißen nur Royal und sind steinreich, aber Prinzen sind es wirklich keine. Weder vom Stammbau noch für die Träume.

Der Titel:

Paper Princess – warum? Warum Prinzessin? Auch hier hab ich überlegt, was der Titel soll. Ella ist keine Prinzessin und warum Paper (Papier). Weil alles so schnell einreißen kann?


Aber davon mal abgesehen, bekommt das Buch von mir 4 Sterne. 4 weil es sich der 1. Band größtenteils gezogen hat und die Spannung erst zum Schluss aufgebaut wurde, dieser Cliffhanger. Raffiniert! Man kann dann nicht anders als sich Band 2 zu kaufen.



#Lenning - Eine Rezension für ein Skript

#Lenning 

Komödie in 3 Akten 

von 

 Larissa Schwarz


Was ist #Lenning und wer ist Larissa Schwarz?

Ja, das hab ich bis heute morgen auch noch nicht gewusst, bis ich durch einen anderen befreundeten Facebook Nutzer auf Larissas und Hennings Facebookseite gekommen bin und da schon über die Beiträge geschmunzelt habe. Bisschen gestöbert und festgestellt das Larissa Schwarz Autorin ist und dann natürlich habe ich wissen wollen: Wat schreibt se denn?

4 Romane entdeckt und durch die Facebookbeiträge bin ich zuerst auf #Lenning gestossen.

Larissa Schwarz schreibt witzig, das kann ich auf jeden Fall über #Lenning sagen, das in einer Skriptform wie fürs Theater gehalten ist. Eigentlich nicht so meins, aber das verwunschene Kind hab ich ja auch hinbekommen und da dachte ich: Leseprobe ziehen und dann gucken wa mal.

Leseprobe zu Ende und jetzt? Ohne zu zögern habe ich mir das ebook dann gekauft und zack durchgelesen.

Das schöne an diesem Skript ist, es scheint mir, das die Autorin hier ihre persönliche Beziehung zu Henning schildert und wie sie nach jahrelanger Freundschaft zusammen gekommen sind.
Sowas gibt es sicher 100fach, ja! Aber so lustig und locker geschrieben und die Ruhrpott-Omma, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, sowie alle anderen Figuren, haben mich absolut überzeugt. 
Ich hab schon gefragt, ob es einen 2. Teil geben wird und glaube, damit habe ich die Autorin vom Sessel gehauen. Hihi! Aber doch, man muss doch sagen, wenn was gut ist und man mehr davon will, oder? Eben!

Über das Cover: 

Naja, das ist etwas sehr schlicht, aber irgendwie wollte ich gerade deshalb wissen, was sich dahinter verbirgt und der Titel ist wirklich mal witzig. Wer macht das schon so? 

Über das Buch (Quelle: Amazon)

Wodurch zeichnet sich wahre Freundschaft aus?
Wie weit kann und darf man für den anderen gehen? 
Was meinte Platon wirklich? 
#Lenning nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch Ernst und Erregung, Angst und Abfuhr, Liebe und Leben. 
Augenzwinkernd. Aktuell. Amüsant. 

Komödie in drei Akten
von 
Larissa Schwarz


Produktinformation (Amazon)

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 127 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 76 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 2 (21. April 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch



Dienstag, 18. April 2017

Good as Gone


Genau kurz vor Ostern erreicht mich noch ein gewünschtes Rezensionsexemplar. Ich so: Auspacken, Foto machen, lesen! Lesen! Lesen! Lesen!
Danke an den C.Bertelsmann Verlag!

Good as Gone
Ein Mädchen verschwindet. 
Eine Fremde kehrt zurück

Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (27. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570103234
  • ISBN-13: 978-3570103234
  • Originaltitel: Good as Gone
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,2 x 21,5 cm
Autor: Amy Gentry



Inhalt:
Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …
Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.


Cover:

Man erahnt eine Türe, ein schmaler Lichtstreif und ein Mädchen das in diese Türe steht. Rein oder raus?
Das macht schon neugierig. Im Untertitel findet man dann mehr heraus, worum es im Buch geht.
Ansprechendes Cover. Leider hat das Taschenbuch aber schon bei knapp der Hälfte des Buches starke Leserillen bekommen. Ohweh!

Meine Meinung:

In der heutigen Zeit wo sich leider auch immer mehr Entführungen im realem Leben ereignen, stellt sich die Frage ob man sowas als Unterhaltungsroman lesen möchte. 
Anderseits müsste man sich die Frage dann auch bei jedem "Tatort" stellen. 

Und dann kommt ein Unterhaltungs-Roman wie „Good as Gone“.

Meine Meinung:

Nicht Neu – nein! Aber sehr strukturiert erzählt und spannend. Und das es ist, was diesen Thriller ausmacht.
Motive warum jemand verschwindet gibt es viele. Warum Kinder gekidnappt werden, Ausreißen oder einfach von der Strasse mitgenommen werden sind absolut furchtbare Taten und die Autorin fängt das auch richtig ein.
Im Fokus steht die Familie des Mädchens. Die jüngere Schwester, die Mutter und der Vater. Dann wechselt es wieder zu anderen Protagonisten und die Spannung steigt. Ich hab knapp über die Feiertage gelesen. Heute bin ich fertig geworden. Und so schnell lesen, kann ich nur, wenn mich ein Buch wirklich richtig packt. Ich wäre noch schneller gewesen, aber zum einen hat man auch anderes zu tun und zum anderen ich wollte mir noch ein bisschen die Spannung hochhalten. Wer weiß, wann es wieder einen spannenden Thriller zu lesen gibt.
Volle Punktezahl vom Cover bis zu den Protagonisten und die Story. Es ist nicht gelogen, wenn auf dem Cover steht: „ Gnadenlos spannend, genial konstruiert“. Das kann man wirklich so stehen lassen. Die Kapitel haben meist alle oben einen Namen stehen, die Person erzählt. Wo kein Name steht, erzählt die Mutter des verschwundenen Mädchens. Da kann man gut mit zurecht kommen. Auch sind die Kapitel nicht so lang und ich habe auch während des Lesens keine Längen gehabt.

Beim Lesen kommt unweigerlich Beklemmung auf. Ein Buch, das man fertig gelesen hat und denkt: Mein Gott, was gibt es für fiese Menschen auf der Welt. Und ja, Gott und die Bibel haben auch ihre Hände im Spiel– irgendwie. Und auch wie wichtig ist es, das man Teenager nicht auf sich allein gestellt lässt. Mögen sie noch so knurrig sein.
Reinhorchen, Zuhören – auch das zeigt dieser Thriller auf.

Ich freue mich auf weitere Bücher von Amy Gentry – diesmal hat die New York Times Recht gehabt! :-)