Mittwoch, 22. Februar 2017

Der zauberhafte Wunschbuchladen


Bücher über Bücher - Lest ihr die auch so gern?
Gibt ja mittlerweile schon aus fast allen Genres Bücher die das Buch als Handlung haben. Quasi das Buch als Hauptdarsteller. Herrlich. Meistens. Manches ist etwas hochgestochen, weniger für mich, in diesem Fall. Aber es gibt auch auch so ganz niedliche Bücher die in Wunschbuchläden spielen. 
Katja Frixe hat hier ein wahrlich zauberhaftes Kinderbuch geschrieben, welches auch Erwachsene regelrecht verzaubert und man wünscht sich direkt solch einen Buchladen in seinem Ort. Hach!!!

Los geht’s:

Autor: Katja Frixe
Illustration: Florentine Prechtel
Titel: Der zauberhaufte Wunschbuchladen (Teil 1)
Verlag: Dressler
Seiten: 192
VÖ: 26.09.2016

Angefangen: 25.12.16
Beendet: 02.01.2017

Bewertung: Fette 5 Sterne *****

Handlung:

Furchtbar, wenn die beste Freundin in eine andere Stadt zieht! Wie gut, dass Clara noch Frau Eule und ihren Buchladen hat. Umgeben von all ihren Lieblingsbüchern, dem reimenden Kater Gustaf und dem sprechenden Spiegel Herrn König fühlt sie sich nicht so allein. Ganz besonders nicht in kuscheligen Mondscheinlesenächten. Denn wie sagt Frau Eule so schön: "Heute ist kein Tag für schlechte Laune!" (Quelle: Amazon)

So bin ich auf das Buch aufmerksam geworden:

In der Kinderbuchabteilung meiner Buchhandlung ist mir da Buch von
Katja Frixe ins Auge gestochen. Das Cover ist so schön, denn da sind Bücher etwas durcheinander und bunt, zu sehen. Der süße Kater Gustav und das Mädchen Clara das so verträumt aussieht hat dann bei mir den Kauf-Knopf ausgelöst. War ja eh kurz vor Weihnachten, da darf man sich ja mal Wünsche erfüllen – Bücherwünsche – wohlgemerkt. Kinderbuch? Egal! Und ich hab mich nicht getäuscht. Das können auch Erwachsene lesen, ganz für sich!


Fazit:

Das Buch ist bezaubernd illustriert in grau/blau das hat was. Auf einigen Seiten werden also Passagen, die im Buch beschrieben werden illustriert. Sehr liebevoll gezeichnet von Florentine Prechtel.
Eine Buchhandlung, ein Kater, ein sprechender Spiegel, eine herzige Buchhändlerin und 2 Mädels – dicke Freundinnen – dich einfach nicht gern getrennt sein wollen. Das passiert aber, weil die Eltern des einen Mädels getrennt sind. So überlegen die beiden, wie sie zusammen bleiben können und verstecken sich in der Buchhandlung von Frau Eule. Frau Eule hat den 7. Sinn und bemerkt die beiden Mädels, die oft in die Buchhandlung kommen natürlich sofort. Sie will helfen und wie das oft so ist, wäscht eine Hand die andere.

Kinder lernen hier das Veränderungen nicht immer gleich schlecht sein müssen, das lügen nichts bringt und Freundschaft was wunderbares ist.
Nicht zu vergessen. Bücher! Bücher sind ganz wichtig! Man wünscht sich während man die Geschichte liest, wirklich in diese Buchhandlung. Man möchte den sprechenden Spiegel Herrn König und Gustav den Kater, kennenlernen, durch die Buchreihen spazieren und Bücher kaufen. Oben in der Sitzecke sitzen und schmöckern.

Gefreut hat mich, das Katja Frixe schon Band 2 bald am Start hat. Im März erscheint „Der zauberhafte Wunschbuchladen – Der hamsterstarke Harry“

HURRA! Eine 38jährige freut sich wie Bolle auf Teil 2 :- )

Also, scheut Euch nicht und kauft das Buch. Sei es für Euch oder eure kleinen Geschwister/Nichten/Neffen/Nachbarskind zum Vorlesen. Es ist einfach wunderschön!

Bis(s) zur letzten Serviette

Da wollte ich doch nur eben Wasser und die Zutaten fürs heutige Mittagessen kaufen und was sehe ich? 



Diese Serviette mit Bezug auf die Bis(s) Reihe. Ohhhhhh!

Haben wollen - mitgenommen. Wenn schon kein Buch, dann eine Buch-Serviette. Wenn man so will. 

Wie gefällt es Euch? Hab mir die Packung direkt ins Regal zum Bis(s)-Schuber gestellt. 


Und bei Gelegenheit bei einem netten Abendessen unter Freunden kommt die Serviette dann mal zum Einsatz. 

Ob es sowas auch mit anderen Buch-Covern gibt? Find das schöner als andere Goodies. 

Ach so, die Servietten sind nicht aus der Buchhandlung, sondern aus einem sehr schönen Laden hier im Ort. 

Hach, es gibt einfach so viele schöne buchige Dinge. 

Einen Guten wünsche ich Euch und Bis(s) zum nächsten Beitrag. : - ) 

Foxi 



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Montag, 20. Februar 2017

Himmelhorn Kluftinger ermittelt

----- Am Himmelhorn hat es wieder einen Bergsteiger-Absturz gegeben – Mord?! ----

So oder ähnlich lautet sicher der Artikel in der Allgäuer Tageszeitung und wieder ermittelt unser knuffiger Kommissar Kluftinger!


Titel: Himmelhorn

Autoren: Klüpfel und Kobr


Seiten: 496 HC

VÖ: 29.09.2016

Handlung:

Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er. 
(Quelle Amazon)


Meine Meinung:
    Ein absuluter Highlight im Februar 2017 war der neue „Klufti“.
Das Buch bekam ich zwar schon im September 2016 geschenkt, aber ich bin zu diesem Zeitpunkt nicht in das Buch reingekommen. Bergsteiger Themen liegen mir nicht so, aber ich hab dann noch mal in reinem ruhigen Moment das Buch zur Hand genommen und ich war drin.

Kommissar Kluftinger ist wie eh und je ein gemütlicher Beamter dem sein fotografisches Gedächtnis immer wieder bei kniffligen Fällen hilft.

Im Falle des Bergesteiger Absturzes am Himmelhorn steht Kluftinger aber erst mal auf dem Schlauch und es scheint als würde man das Rätsel, genau wie bei dem Himmelhorn Absturz 30 Jahre vorher nicht auf die Spur kommen aber dann verdichten sich die Hinweise.

Während also im Allgäu wieder ein Mörder gejagt wird, ist im Hause Kluftinger zeitweise die Luft dünne. Die Schwiegertochter diesmal Hochschwanger und der Sohn mitten im Studium sorgen für die eine oder andere Stimmung und auch Kluftingers Gattin kommt mit einem ungewöhnlichen Wunsch an ihn heran.

Auch der 9. Band ist so herzhaft wie Kässpatzen, spannend wie ein Krimi sein sollte und vor allem wieder sehr humorvoll.

Auf Band 10 (ihr schreibt doch daran, oder?) bin ich mehr als gespannt und ich hoffe ich muss nicht lange darauf warten.



Das Hospital








Das Hospital
von Oliver Ménard

Als ich bei Facebook das Gewinnspiel zu Oliver Ménards „Das Hospital“ aus dem Knaur Verlag mitgemacht habe, hätte ich ja nie gedacht das ich zu den Gewinnern gehöre. Hammer!!!!

Umso erstaunter war ich dann aber auch.
Um meinen Dank auszudrücken bekam die Seite auf der das Gewinnspiel lief, erst mal ein Foto mit dem tollen Buch und ich sage hier auch noch mal DANKE!

Das Hospital habe ich echt in einem Rutsch durchgelesen. Wahnsinn. Ganz selten das mir das mal gelingt und das sagt ja schon viel über dieses Buch aus.
Ich sage LESEN! Aber jetzt erst mal zu den Fakten:

Titel: Das Hospital
Autor: Oliver Ménard
Verlag: Knaur
Seiten: 416 Taschenbuchseiten
VÖ: 25.01.2017

Handlung:

Als eine Wasserleiche ohne Lippen in der Spree gefunden wird, folgt die Journalistin Christine Lenève der Spur des Mörders. Ihre Recherche führt sie in die Gesellschaft der Superreichen
und ihres Handlangers, genannt »der Eismann«. Vor Publikum inszeniert der Unbekannte seine Morde. Nach einer wilden Verfolgungsjagd durch Luxusvillen und ein verfallenes Hospital kommt es zur Konfrontation zwischen Christine und dem Killer. Zwischen den beiden beginnt ein knallhartes Psychospiel - doch der Eismann hat einen Plan … (Quelle Amazon)


Fazit:

Was soll man sagen, Bücher die einen so mitreißen sind selten. Bei mir kommt das vielleicht 2 – 3 Mal im Jahr vor.
So schade es auch ist, ein Buch so schnell durchzulesen, so schön ist auch dieses Gefühl! Kennt ihr sicher.

Die Story ist grausig, mitten in Deutschland im schönen Berlin im Hochsommer an der Spree wird eine Frauenleiche entdeckt. Ohne Lippen.
Das alleine im Klappentext ist schon mehr als schrecklich und das was dann geschieht, man fragt sich wie sich ein Autor sowas ausdenken kann. Ein Kontrabass Koffer hat auch noch einen sehr makabaren Auftritt ebenso ein altes verlassenes Hospital. Die Schönen und Reichen Berlins spielen eine Rolle, und das man wieder einmal sehen kann, dass nichts ist wie es scheint.

Das einzige was ich sagen kann:

Lutscht beim lesen Eiswürfel. Es wird heiß in Berlin, beklemmend und die Story ist so rasant, dass man in schwitzen kommt. Auch an einem Wintertag im Ruhrgebiet, gemütlich auf dem Sofa liegend, sorgt der Eismann für sehr beklemmende Momente.

Das Buch hat mich erst mal nicht mehr losgelassen. Ebenso die tollen Protagonisten angefangen bei Christine Lévene, der Journalisin der kein Fall zu heiß ist, gefolgt von ihrem Freund, ein eigentlich sehr charmanter PC-Nerd, einem Koch, und einem Polizisten der sich selbst der Nächste ist.

Mir hat das Buch so gut gefallen, weil es mal ein Thriller ist, der in Deutschland spielt, mit gut ausgedachten Protagonisten, einem Mörder, dem man auch nur vor dem Kopf gucken kann und BERLIN
Ach ja: Geht niemals mit einem Fremden mit...

Hoffentlich war das nicht der letzte Fall für Christine.

Auf ein Wiedersehen in Berlin! :-)