Montag, 20. März 2017

Rezension zu Hundert Stunden Nacht

Das war eine Freude sage ich Euch. Am 25.02.2017 habe ich mich getraut auf www.carlsen.de meine Anmeldung als Neu-Blogger abzuschicken.

Carlsen hat für Neu-Blogger eine tolle Aktion. Aus 3 Titeln darf man sich ein Buch aussuchen.

Ich habe also einen Titel gewählt, der mir völlig unbekannt war, weil dieser noch gar nicht auf meiner Timeline auf FB erwähnt wurde. Kein Hype – nichts. Mh? Zugegeben die Autorin kannte ich bis dato auch noch nicht, das scheint aber nach dem ich das Buch gelesen habe, echt ein Manko meinerseits zu sein. Oh! Nachholbedarf!

Kurzerhand habe ich also dieses Buch gewählt und dann hab ich nur noch alle Büchergötter angefleht, dass der Verlag doch bitte einen Blick auf meinen Blog wirft. Scheinbar hat er das getan, denn ich bekam erst eine Mail und dann am 02.03.2017 Buchpost vom Carlsen Verlag. Ich hatte wirklich Herzchen in den Augen. Ich habe schon so viele Bücher von Carlsen gelesen und lese auch sehr viele Pixi´s meinem Kind vor, aber das jetzt, ist schon was Neues. :-)

Dem Carlsen Verlag an dieser Stelle ein Dankeschön für diese Chance.





Autorin: Anna Woltz

Titel: Hundert Stunden Nacht

Erschienen bei: Carlsen

Grösse: 15,00 cm x 22,00 cm

Seiten: 256

Alter: ab 14

ISBN: 979-3-551-58348-2

Klappentext:

Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht.
(Quelle: Carlsen)


Autorin:

Anna Woltz, 1981 in London geboren und in Den Haag aufgewachsen, studierte Geschichte in Leiden und arbeitet seither als Autorin und Journalistin. Nach zwei erfolgreichen Kinderbüchern legt sie mit ›Hundert Stunden Nacht‹ ihr erstes Jugendbuch auf Deutsch vor.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung:

Das Cover fällt, wie schon gesagt, sehr ins Auge. Es zeigt New York bei Nacht, während des Wirbelsturms und wenn man genauer hinsieht, sieht man die Wirbel die hinter dem Gebäude tanzen. Vom Cover her ist das Buch schon mal ein Eye-Catcher. Einfach nur schön.

Die Geschichte beginnt damit, dass Emilia aus den Niederlanden, enttäuscht von ihrem Vater, der Lehrer und Direktor an ihrer Schule ist, durch sein negatives Verhalten, die Familie ins wanken bringt. Als die Geschichte an die Öffentlichkeit kommt und in virtuellen Plattformen Drohungen und Häme, Emilia schwer treffen, fasst sie den Entschluss nach New York abzuhauen. Kurzerhand schnappt sie sich die Kreditkarte ihres Vaters und setzt sich in den Flieger.
Wohlgemerkt ein 14jähriges Mädchen haut mal eben über den großen Teich ab, mit wenig Gepäck und der Tatsache das auch der perfektes Plan, seine Tücken haben kann. Aber wie so oft im Leben, sind die erst schlechten Offenbarungen, die Gutes hervorrufen können. So lernt Emilia, durch einen Internetbetrüger neue Freunde kennen. Seth, Abby und Jim. Abby ist mit ihren 9 Jahren die Jüngste, aber sehr clever und nicht auf den Mund gefallen. Die Jungs Seth und Jim können sich nicht leiden und müssen sich erst zusammenraufen. Emilias Plan, New York zu erkunden und die Kreditkarte zum glühen zu bringen scheitert schon mal daran, das ein Wirbelsturm angekündigt wird. Die Jugendlichen und das Mädchen müssen nun zusammenrücken und alle Maßnahmen ergreifen, um den Sturm zu überleben.
Die Geschichte zeigt, wozu man fähig ist. Dinge die man sich nie hätte Träumen lassen, passieren und man ist gezwungen schnell und überlegt zu handeln.
Jeder der Jugendlichen und auch Abby tragen dazu bei, dass der Sturm, der schlimme Auswirkungen auf das Leben in New York hat, Emilia zum nachdenken bewegen. 
Denn was wirklich zählt in ihrem Leben sind Freunde und Familie. 
Und das jedem Fehler passieren können. Wichtig ist nur, was man daraus macht.

Mir hat der Schreibstil bei „Hundert Stunden Nacht“ so gut gefallen. Ich bin sehr schnell in diese Geschichte eingetaucht, habe New York regelrecht vor mir gesehen und auch die Stärke, die diese Stadt in einer Notsituation ausstrahlt, ist sehr beeindruckend. Die Protagonisten haben alle das Herz auf dem rechten Fleck und ich habe sie alle sehr schnell lieb gewonnen.

***** Sterne bekommt „Hundert Stunden Nacht“ für Sprache, Story und Stil und das super schöne Cover.

Montag, 13. März 2017

Autorenkontakte

Hach wie aufregend, wenn man über Facebook und dem Messenger Kontakt zu Autoren hat.
Menschen eigentlich wie Du und ich. Und dennoch, weil diese Menschen mich mit Ihren Büchern begeistern sind sie für mich so Besonders.
Schon als Kind liebte ich Bücher. Querbeet. Kein Ding Bücher zu lesen wo ich auch gerade bin, aber hätte ich mal gedacht, das ich Autoren mal so ganz cool über einen Messenger anschreibe und um ein Rezensionsexemplar bitte oder einfach nur Danke sage, weil das gerade gelesene Buch mich wieder so begeistert hat. Nein! Hätte ich nicht gedacht. Umso schöner ist es jetzt und dann kommt bald die LBM 2017.
Ich war schon auf Büchermessen, aber nie, niemals hab ich da einen Autor angesprochen. War mir viel zu peinlich. Warum nur? Autoren LEBEN durch uns, die Leser/Blogger.
Also auf der LBM 2017 die Cochlear Implantate mit frischen Batterien füttern Mut zusammen nehmen und ran an die Autoren.
Ich stelle mir die Frage, was Hemingway und Co. verpassten, weil es damals noch kein Facebook gab. Es keine Blogger gab. Klar, die haben Leserbriefe bekommen, vielleicht hat der eine oder andere Leser auch einen vorgeschriebenen Druck als Dank zurück bekommen. Aber das was heute zwischen Leser und Autor geschieht, die Kontakte die entstehen - Fantastisch!
Auch wenn nicht alles Zucker ist im Facebook, hier hat Zuckerberg aber ein Portal erschaffen, wo sich Leser, Autoren und Blogger „treffen“ können. Sie tauschen sich untereinander aus und es entstehen teilweise sogar Freundschaften. Das ist so super!
Ich habe in letzter Zeit Bücher und Autoren entdeckt, die ich ohne Facebook wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte und die ich ohne diverse Plattformen auch nie so hätte kontaktieren können und ich hab mich getraut auch zu bloggen. Einfach mal anzufangen und mal sehen was geschieht.
Einzig weil diese Autoren im Handel nicht so bekannt sind, der Autor bei einem ehr kleinen Verlag unter Vertrag ist oder selbst für sich sein Buch promotet ist Facebook eine gute Plattform.
Ohne Facebook und Amazon wäre das für den Autor gar nicht so ohne weiteres möglich sein Buch zu veröffentlich und begeisterte Leser zu finden. Bei mir war das zum Beispiel bei Halo Summers „Sumpfloch“ Saga so. Eines der Bücher die man nicht auf dem Tisch im Handel findet. Aber mein Reader wird nach und nach mit der Sumpfloch Saga gefüttert und so ist es auch mit vielen anderen Autoren und ihren Büchern.
Was da zwischen Leser und Autor entsteht - Magie!
Ein Dankeschön an alle wunderbaren Autoren da draußen. So aus dem Stegreif jetzt namentlich: Halo Summer, Greg Walters, Julia Bohndorf und Oliver Ménard und so viele Autoren mehr, die sich auf Facebook gern Zeit für ihre Leser nehmen und die man dann auf den Buchmessen auch persönlich kennenlernen kann. Das sind Sternstunden für Leser.
Danke dafür, an jeden Autor, der sich so bemüht: Rezensionsexemplare verschickt, Anfragen beantwortet, Gewinnspiele organisiert und Gutscheine verschenkt und quasi Hand in Hand mit Leser und Blogger arbeitet. Ihr seid fantastisch. Buchhandlung war noch nie so virtuell.
Wenn ich in eine Buchhandlung gehe, gehe ich rein und denke nicht nur diese Bücher hier sind meine Freunde sondern auch die Autoren sind gute Bekannte geworden, vielleicht manchmal sogar Freunde. Und das nicht wegen dem Foto auf dem Klappentext, sondern durch den stetigen Kontakt auf diversen Plattformen. Und so werden Bücher auch nicht aussterben. Dahinter stehen so viele Menschen mehr, Verlagsmenschen, Lektoren, Grafiker und Blogger die alles dafür tun, dass das gedruckte Buch heute auch weiterhin ein Erlebnis bleibt in einer Welt die immer verrückter wird.
Mit nichts anderem kann ich so gut abschalten, wie bei einem guten Buch, egal ob Print oder E-Book.
Natürlich hat ein Print mit Widmung des Autors eine höheren Stellenwert, als ein E-Book wo dies leider nicht möglich ist. Aber auch hier ein Hand in Hand gehen. Wo das Buch aufhört, weil es gerade dunkel ist, kann man den Reader einschalten und weiter lesen. :) Praktisch! Mal ehrlich, es gibt so einige die Bücher "doppelt haben" Einmal fürs Regal mit Widmung und einmal für Unterwegs oder fürs Bett auf dem Reader. ;-) Ich hoffe das wird noch perfektioniert. Das ist aber auch wieder ein andere Thema. :)

Liebe Autoren, macht weiter so. Ihr macht einen wunderbaren Job und so viele Menschen glücklich. 

Man sieht sich auf der LBM17.


Sonntag, 12. März 2017

Von echten Puppen, bitteren Pillen und erfundenen Paten



„Von echten Puppen, bitteren Pillen und erfundenen Paten“ von Julia Bohndorf



Klappentext zum Buch:

Erna Meyer und Thea Rohde verbindet nicht nur die gemeinsame Schulzeit, sondern auch der Streit um einen Mann, der ihre Freundschaft zerstörte. Sechzig Jahre lang pflegen sie diese Rivalität, und bei jedem Klassentreffen geraten sie aneinander. Für das anstehende diamantene Treffen wird um die Begleitung durch einen Enkel gebeten, doch weder Erna noch Thea haben Enkelkinder. Als sie sich bei einer zufälligen Begegnung in der Stadt gegenseitig mit ihren sehr erfolgreichen, jedoch erfundenen Enkeln zu übertrumpfen versuchen, nimmt das Unheil seinen Lauf …



Produktinformation

  • Taschenbuch: 116 Seiten
  • Autor: Julia Bohndorf
  • Verlag: KopfKino-Verlag Thomas Dellenbusch; Auflage: 1 (26. Juli 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981796713
  • ISBN-13: 978-3981796711
  • Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 0,7 x 20,3 cm

(Quelle Amazon)


Der Verlag:

Der  KopfKino-Verlag ist ein kleiner Verlag mit Sitz in Hilden der von Thomas Dellenbusch ins Leben gerufen wurde.
Kopfkino Bücher und Hörbücher haben eine Lesezeit bzw. Hörzeit von 60 bis 180 Minuten, quasi Lesen/Hören wir die Geschichten in Spielfilmlänge.

Ich finde das richtig gut für unterwegs.

Durch Julia Bohndorf hab ich den Verlag jetzt entdeckt, den Newsletter abonniert und bin gespannt was da noch so schönes für mich dabei ist.
















So kam ich an dieses Buch:


Alter schützt vor Torheit nicht. So geschehen in:


„Von echten Puppen, bitteren Pillen und erfundenen Paten“ von Julia Bohndorf

habe ich bei Julia´s Geburtstagsgewinnspiel gewonnen. Ich mach immer noch Luftsprünge.

Julia, ich hab ja so gelacht, weil ich schon einmal im letzten Jahr das Glück hatte bei einem Gewinnspiel von dir ein Buch zu gewinnen und ich sage Glück, weil es wirklich Glück ist, deine Bücher zu lesen.
Deine Bücher haben manchmal nachdenkliche und manchmal heitere Töne und auch schon mal märchenhafte Inhalte. Ich glaube es ist auch immer ein bisschen von dir selber darin zu finden und das ist schön. Sie sind immer wie verhext schnell hier. Flott per Eulenpost, anders kann es nicht sein, immer gut verpackt, liebevoll signiert und man freut sich einfach soooo sehr.

Das Buch „Von echten Puppen, bitteren Pillen und erfundenen Paten“, war quasi ein Tausch. Der Gewinner bekommt das Buch und hat bis zu einem gewissen Tag eine Rezension dazu zu schreiben!!!! Bitte hier ist sie:

Rezension:

Es handelt sich um eine Kurzgeschichte mit sehr kurzen Kapiteln. Das Buch ist eigentlich mehr ein Büchlein und eignet sich gut für die Besuche beim Frisör, beim Arzt und wo man sich sonst mal eben aufhält. Wenn man dann im Wartezimmer beim Zahnarzt lachen muss oder beim Frisör die Löckchen vor lauter kichern wippen, wissen direkt auch die Sitznachbarn: Das Buch muss ich mir auch holen.

Ja, das sollte man. Es ist so lustig erzählt. Es geht um zwei alleinstehenden älteren Damen, ein Klassentreffen und eine alte Feindschaft und und und...

Ich darf schon nicht mehr schreiben, sonst verrät man zu viel. Die älteren Protagonisten schließt man sofort ins Herz und wünscht ihnen das sie auch noch weitere Klassentreffen besuchen können.

Mit den jüngeren Protagonisten möchte man gern mal in die Kneipe um die Ecke gehen.

Die Geschichte liest sich flott und flüssig und man taucht schnell in diese Geschichte ein und wenn man, wie ich, beim Frisör, gerade Kapitel 2 beendet hat und dann zum Haare waschen muss so ist es perfekt. Während die Haar-Kur einwirkt, kann man dann Kapitel 3 lesen und während die Farbe einwirkt Kapitel 4 – 5. Wenn das nicht perfekt ist, weiß ich es auch nicht.

Fazit:

So müssen Bücher sein, der Leser/ die Leserin müssen quasi darin Leben oder halt ins Buch springen können, ein Teil davon sein. KopfKino eben! :)




Samstag, 11. März 2017

Ava Reed Wir fliegen wenn wir fallen


Ava Reed – Wir fliegen wenn wir fallen

Das Buch ist in aller Munde, wird auf allen Plattformen besprochen und ja jetzt komm ich und meine Rezension zu „Wir fliegen wenn wir fallen“. Weiter unten findet man die Infos zum Buch.


Was ich dazu sagen möchte:

Es war so ein schöner Roman. Traurig! Gefühlvoll! Nachdenklich! Schön!

Mach mehr aus deinem Leben, nicht jeder bekommt eine Liste, die er dann erfüllen muss.

Mach dir deine eigene Lebens-Liste. Jeden Tag, immer wieder. Man wächst mit seinen Aufgaben. Solche und ähnliche Gedanken gingen mir bei diesem Roman durch den Kopf, denn das was wir tun oder auch nicht tun, warum auch immer, liegt in unserem eigenen Ermessen. Dazu gehört manchmal Mut, was ganz Neues zu wagen. Sich einfach mal darauf einzulassen und sich nicht zu fürchten. Passieren kann immer etwas. Daher fand ich es wundervoll, das Ava Reed mit diesem Buch die Leser dazu bringt, über das eigene Leben nachzudenken.

Man lebt in diesem Buch, anders kann ich es nicht sagen. Man ist mittendrin und begleitet die Protagonisten auf ihrer Reise zu sich selbst. Zwei verletzte Seelen, noch sehr jung, die durch einen Verlust wieder lernen sich selbst zu mögen und andere an sich heran zu lassen. So wunderbar erzählt.

Das Ava schreiben kann, ist ja nichts Neues. Schon die Mondprinzessin war einfach zauberhaft. Zu ihren anderen Büchern kann ich nichts sagen die schlummern noch auf dem SuB, werden aber mit Sicherheit gelesen. So viel zu Lebens-Liste: Ava Reeds Bücher lesen – ALLE!!!!

Zum Buch:

Titel: Wir fliegen wenn wir fallen
Autor: Reed, Ava
Jahr: 2/2017
Verlag: Ueberreuter

Klappentext (Amazon)

Eine Nacht unter den Sternen schlafen. Einen Spaziergang im Regenwald machen. Die Nordlichter beobachten ... So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die Phil nach seinem Tod hinterlässt, gewidmet seinem Enkel Noel und der siebzehnjährigen Yara. Phils letztem Willen zufolge sollen sich die beiden an seiner statt die Wünsche erfüllen. Gemeinsam. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Doch ohne es zu wissen, begeben sich die beiden auf eine Reise, die nicht nur ihr Leben grundlegend verändern wird, sondern an deren Ende beiden klar ist: Das Glück, das Leben und die Liebe fangen gerade erst an.
Fazit:

Es ist nichts Neues. Es gibt immer mal Bücher, da hinterlässt jemand an einen anderen eine Liste mit Aufgaben. Einfach um vom trauern abzulenken, aus Liebe, weil man ein letztes mal was Gutes tun möchte.

Aber es kommt immer auf den Schreibstil an, auf die Idee dahinter.

Ava Reed ist es gelungen, in ihrem Roman genau die richtige Mischung einzufügen. Sympathische Jugendliche, die durch Schicksalsschläge schon sehr hart getroffen wurden und einfach dicht gemacht haben.
Die noch mal eine Chance bekommen, wieder zu LEBEN.

Als Leser hat man den Wunsch, das Buch soll niemals zu Ende gehen.

Bücher die einen so mitreißen hinterlassen hinter immer so eine Leere.
Man denkt automatisch weiter: Was macht Yara? Wie geht’s Noel.
Wie geht’s mit Ihnen weiter. Was machen sie aus dieser Chance?
Was ist in 10 Jahren?

Selten solche Bücher und dann aber so gut, dass man sie immer wieder zur Hand nimmt.

Das Cover:

Alexander Kopainski hat es wieder einmal geschafft zu bezaubern.
Ich weiß nicht wie er das macht, aber alles, was das Cover zeigt, ist im Buch auch drin und es ist auch hier so: Man will ins Cover springen und dabei sein. Jede Pusteblume pusten, den Eiffelturm besuchen, Hand in Hand. Dazu diese schöne Farbe. Macht man den Schutzumschlag ab, hat man noch mal darunter ein anders, aber ebenso schönes Cover.

Es gibt Bücher das ist das Cover super, die Geschichte aber nicht.
Oder das Cover ist doof, dafür aber die Geschichte gut.

Ava und Alexander haben aber gemeinsam was tolles geschafft:


Cover und Geschichte sind einfach wunderschön.

Dieses Buch ist ein Schatz in meinem kleinen Regal. Danke dafür!



Samstag, 4. März 2017

Bloggen für den Carlsen Verlag

Das hätte ich ja nicht zu Träumen gewagt, dass ich tatsächlich Post bekomme. 

Ihr denkt jetzt: Was? Ja, für viele von Euch ist das ja schon Alltag, aber auf meinem kleinen Blog und auf meiner Facebookseite, darf ich jetzt ein Buch für den #CarlsenVerlag rezensieren. Wer den noch nicht kennen sollte, was ja eigentlich gar nicht Möglich ist, hier der Link: www.carlsen.de

Ob das dann in Zukunft nochmal passieren wird, nun das muss Carlsen entscheiden. Warten wir es mal ab. Ich bin noch kein eingetragener Carlsen Blogger, solche Sporen muss man sich erst einmal verdienen. Wenn das irgendwann mal klappen sollte, falle ich wahrscheinlich in Ohnmacht. 

Jetzt freue ich mich erst mal wie Bolle.

Das Paket war das Willkommensgeschenk für angehende Blogger. 3 Bücher standen zur Wahl. 

Wer da mal schauen möchte: https://www.carlsen.de/blogger

Ich dachte ich probiere es einfach mal aus, hab meine Daten angegeben, meine Seiten genannt und ohhh ich bekam eine Mail und heute die Post.

Ich fasse es noch nicht, bitte mal kneifen. Autsch!!! Danke!

Es folgen die Infos zum Buch und mein Dank an den Carlsen Verlag.

Diese Infos sind aus www.Carlsen.de kopiert. 

Inhalt: 

Emilia hat sich die Kreditkarte ihres Vaters geschnappt und einen Flug nach New York gebucht. Sie will einfach nur weg. Aber das Apartment, das sie übers Internet gemietet hat, gibt es gar nicht und zu allem Überfluss kündigt sich Wirbelsturm Sandy an. Zum Glück lernt sie Seth, Abby und den ziemlich verrückten Jim kennen. Zusammen finden sie eine Bleibe in SoHo. Inzwischen hat der Sturm die Stadt fest im Griff: das Haus beginnt zu wackeln, dann fällt der Strom aus. Die vier müssen immer enger zusammenrücken, ob sie wollen oder nicht.
Foto: Katina Gremler
Foto: Katina Gremler

D: 15,99 €
A: 16,50 €
Größe15,00 x 22,00 cm
Seiten256
Alterab 14 Jahren
ISBN978-3-551-58348-2



Der Dankesbrief den ich auch via E-Mail abgeschickt habe: 


Lieber Carlsen Verlag,

danke das Ihr mir die Chance geben wollt und mir das 

Willkommenspaket habt zukommen lassen.

Ich habe mich so gefreut, dass ich heute Morgen hier im 

Dreieck gesprungen bin, so dass mein Alter Ego „Foxi“,

welcher mir hilft meine FB-Seite zu pflegen, sogar

 freiwillig aus dem Bett gekommen ist, obwohl Samstag ist 

und obwohl er ja ein Recht auf eine freies Wochenende hat. 

:)

Kann man mal sehen, was Bücher wieder für eine Magie 

ausüben, auch auf müde Füchse.

Ich werde Euch nicht enttäuschen und in den nächsten Tagen 

wird bestimmt der Beleglink bei Euch eintrudeln. Da ich 

eine treue Seele bin, werde ich jetzt erst noch ein bereits 

angefangenes Buch zu Ende lesen und dann begebe ich mich 

sofort auf die nächste Reise, die mich nach New York 

entführen wird. Ich bin ganz gespannt auf

Hundert Stunden Nacht“ von Anna Woltz.


Herzlichst Eure

Katina Gremler (Foxi)

von Foxis Bücherschrank



Freitag, 3. März 2017

Verflixte Flüche - Voll verschlafen

        • Verflixte Flüche - Voll verschlafen –

          Dornröschen mal anders

Naja, ich und Märchen-Adaptionen das ist so eine Sache, aber hier war ich schlichtweg
neugierig.

Jetzt schrieb eine ganz liebe Autorin, Julia Bohndorf, eine Märchen-Adaption zu Dornröschen und weil ich Julia durch ihren Roman „Wo der Regenbogen anfängt“ kennen gelernt habe und weil sie mir netterweise nach meinen Weisheitszähnen so lieben Zuspruch per FB-Chat geschenkt hat, war klar das ich nicht lange überlegen muss und Verflixte Flüche - Voll verschlafen, lesen wollte. Das ebook war schnell besorgt, der Kindle bereit. Keine
24 Stunden später war die Geschichte beendet. Ja und jetzt kommen wir mal zum harten Kern:

Titel: Verflixte Flüche – Voll verschlafen
Autorin: Julia Bohndorf

Quelle Amazon:

Taschenbuch: 120 Seiten aus dem #Eisermannverlag
Veröffentlich: 12. Dezember 2016
Sprache: Deutsch


Inhalt:

Hat so ein umgewandelter Todesfluch eigentlich ein Verfallsdatum?
Ja, hat er! Und wenn das schöne Dornröschen 500 Jahre später im beschaulichen Hanau unserer Zeit erwacht, ist wohl einiges schiefgelaufen. Umgeben von Dingen, die sich Glas, Motorroller, Dusche und Handy nennen, wird die Königstochter vom attraktiven Niko aus einer misslichen Lage gerettet. Der junge Mann mit einem Dackelrüden namens Bärbel, beginnt einen Rückweg für Rosa wie er sie schon bald nennt - zu suchen und entdeckt dabei Gefühle für die Prinzessin. Hilfe erhalten sie von einer der dreizehn weisen Frauen und ihrem schokosüchtigen Eichhörnchen Jens.
Der Schlüssel für eine Rückkehr steckt in Dornröschens Märchen selbst, muss sie doch einen Prinzen heiraten um zurückzugelangen. Glaubt sie ...




Meine persönliche Meinung:

Das Cover ist so schön. Das fällt sofort ins Auge. Das schlafende Dornröschen, dass nicht im Schloßturm schläft, sondern draussen. Mh...was soll das bedeuten? Das alleine verführte mich schon.

Die Geschichte beginnt wie im Märchen, die ganz normale Dörnröschen Story, doch was die 13. Fee dann für einen Zauber ausspricht, und die 12. Fee abzumildern versucht, ja das passt ja fast auf keinen Zauberstab, denn:

Dörnröschen erwacht, Jahre später in unserer Zeit, in Hanau und hat gar nicht auf dem Schirm, was das alles bedeutet. Nach einem gehörigen Schreck, begegnet ihr ein netter jungen Kerl, der Niko, der ihr hilft wieder in die Märchenwelt zurück zukommen. Dafür benötigend die beiden aber noch Informationen. Erste Anlauf-Stelle ist die kleine Schwester des jungen Mannes, die hat schließlich ein Märchenbuch.
Mehr kann ich hier schon nicht mehr verraten.

Julia Bohndorf schreibt mit viel Humor und kann gute Akzente einbringen. Das hatte sie schon im „Regenbogen“ gut hinbekommen. Der Schreibstil und die Idee gefallen mir gut, nur das offene Ende wurmt mich ein wenig.

Jetzt muss ich ja warten, denn bisher schien es, als wäre das Dornröschen aus dem Jahre 2016/2017 ungeküsst. Das geht ja gar nicht.