Sonntag, 30. April 2017

Paper Princess - Man fühlt sich gut unterhalten, oder?

Paper Princess – Die Versuchung (1. Band einer 3teiligen Reihe)

Autorin: Erin Watt

Klappentext (Amazon)

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen...

Broschiert: 384 Seiten
  • Verlag: Piper Paperback (1. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492060714
  • ISBN-13: 978-3492060714


Meine Meinung:

Ja, es wurde so viel gepostet auf Facebook. So viele Meinungen wurden ausgetauscht. Das Buch ist gehypt und verflucht worden und dann kam diese Welle auch zu mir. Lesen oder nicht? In der Buchhandlung immer drumherum, aber mitnehmen, mhhhh! Ach, man hat ja noch x Bücher zu lesen und wenn es dann nix ist hat man Geld ausgegeben für nix...und halt diese Gedanken.
Ich ging dann in die Bücherei, eigentlich wegen was ganz anderem und da stand „Paper Princess“. Komisch, nicht verliehen? Ist doch noch so aktuell. Ach verdammt, ich nehme es dann mal mit. Schnappte mir noch das andere Buch, für das ich eigentlich überhaupt in den Verleih gegangen bin und ging mit den beiden Büchern nach Hause.

Ja, es zog sich am Anfang und ja man kann es so oder so betrachten. Aber es unterhält, da sind wir uns alle doch einig. Ein Buch soll einen Leser unterhalten. Zum Ende hin hat das Buch eine fiesen Cliffhanger. Boha! Am nächsten Tag hab ich mir dann halt den 2. Band !!!gekauft!!! an dem lese ich dann jetzt.

Muss man sonst noch was zu dem Buch sagen? Wer sich dafür interessiert, weiß worum es geht und wenn man das Schicksal von Ella hat, dann fragt man sich ob man das Angebot von Mr. Royal ausgeschlagen hätte. Ein Dach über dem Kopf, Geld, sehr viel davon, jeden Monat frisch auf Tatze und na gut diese Royal Brüder – mhh... Irgendeinen Haken haben so Deals immer. Das die Story Sex und Drugs und vielleicht sogar ein bisschen Rock´n Roll enthält, das ist ja fast der Stoff der dieses Buch braucht um zu bestehen. Und wenn man das alles abgenickt hat, dann kommt auch die Liebe ins Spiel und wo Liebe ist, kann ja nicht alles verkehrt sein, oder?

Ich bin Royal-interessiert! Ja, ich will wissen wie es weitergeht und es geht mir am Kanal vorbei, dass das Buch irgendwelche hohen Ansprüche nicht gerecht wird. Wieso nicht gerecht? Für die, die diese 3 Bücher lesen, wird es wohl gerecht sein, denn es unterhält, hatte ich das schon erwähnt? Ich will wissen wie es weiter geht.

Cover:

Das Cover find ich kitschig, ich weiß nicht was die Kronen sollen? Kronen? Es sind ja keine Prinzen. Sie heißen nur Royal und sind steinreich, aber Prinzen sind es wirklich keine. Weder vom Stammbau noch für die Träume.

Der Titel:

Paper Princess – warum? Warum Prinzessin? Auch hier hab ich überlegt, was der Titel soll. Ella ist keine Prinzessin und warum Paper (Papier). Weil alles so schnell einreißen kann?


Aber davon mal abgesehen, bekommt das Buch von mir 4 Sterne. 4 weil es sich der 1. Band größtenteils gezogen hat und die Spannung erst zum Schluss aufgebaut wurde, dieser Cliffhanger. Raffiniert! Man kann dann nicht anders als sich Band 2 zu kaufen.



#Lenning - Eine Rezension für ein Skript

#Lenning 

Komödie in 3 Akten 

von 

 Larissa Schwarz


Was ist #Lenning und wer ist Larissa Schwarz?

Ja, das hab ich bis heute morgen auch noch nicht gewusst, bis ich durch einen anderen befreundeten Facebook Nutzer auf Larissas und Hennings Facebookseite gekommen bin und da schon über die Beiträge geschmunzelt habe. Bisschen gestöbert und festgestellt das Larissa Schwarz Autorin ist und dann natürlich habe ich wissen wollen: Wat schreibt se denn?

4 Romane entdeckt und durch die Facebookbeiträge bin ich zuerst auf #Lenning gestossen.

Larissa Schwarz schreibt witzig, das kann ich auf jeden Fall über #Lenning sagen, das in einer Skriptform wie fürs Theater gehalten ist. Eigentlich nicht so meins, aber das verwunschene Kind hab ich ja auch hinbekommen und da dachte ich: Leseprobe ziehen und dann gucken wa mal.

Leseprobe zu Ende und jetzt? Ohne zu zögern habe ich mir das ebook dann gekauft und zack durchgelesen.

Das schöne an diesem Skript ist, es scheint mir, das die Autorin hier ihre persönliche Beziehung zu Henning schildert und wie sie nach jahrelanger Freundschaft zusammen gekommen sind.
Sowas gibt es sicher 100fach, ja! Aber so lustig und locker geschrieben und die Ruhrpott-Omma, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, sowie alle anderen Figuren, haben mich absolut überzeugt. 
Ich hab schon gefragt, ob es einen 2. Teil geben wird und glaube, damit habe ich die Autorin vom Sessel gehauen. Hihi! Aber doch, man muss doch sagen, wenn was gut ist und man mehr davon will, oder? Eben!

Über das Cover: 

Naja, das ist etwas sehr schlicht, aber irgendwie wollte ich gerade deshalb wissen, was sich dahinter verbirgt und der Titel ist wirklich mal witzig. Wer macht das schon so? 

Über das Buch (Quelle: Amazon)

Wodurch zeichnet sich wahre Freundschaft aus?
Wie weit kann und darf man für den anderen gehen? 
Was meinte Platon wirklich? 
#Lenning nimmt den Zuschauer mit auf eine Reise durch Ernst und Erregung, Angst und Abfuhr, Liebe und Leben. 
Augenzwinkernd. Aktuell. Amüsant. 

Komödie in drei Akten
von 
Larissa Schwarz


Produktinformation (Amazon)

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 127 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 76 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 2 (21. April 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch



Dienstag, 18. April 2017

Good as Gone


Genau kurz vor Ostern erreicht mich noch ein gewünschtes Rezensionsexemplar. Ich so: Auspacken, Foto machen, lesen! Lesen! Lesen! Lesen!
Danke an den C.Bertelsmann Verlag!

Good as Gone
Ein Mädchen verschwindet. 
Eine Fremde kehrt zurück

Broschiert: 320 Seiten
  • Verlag: C. Bertelsmann Verlag (27. Februar 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570103234
  • ISBN-13: 978-3570103234
  • Originaltitel: Good as Gone
  • Größe und/oder Gewicht: 13,4 x 3,2 x 21,5 cm
Autor: Amy Gentry



Inhalt:
Tom und Anna haben das Schlimmste erlebt, was sich Eltern vorstellen können: Ihre 13-jährige Tochter Julie wurde entführt, alle Suchaktionen waren vergebens, die Polizei hat den Fall längst zu den Akten gelegt. Acht Jahre später taucht plötzlich eine junge Frau auf und behauptet, die vermisste Tochter zu sein. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Doch schon bald spüren alle, dass die Geschichte der Verschwundenen nicht aufgeht. Anna hegt einen furchtbaren Verdacht. Sie macht sich auf die Suche nach der Wahrheit über die junge Frau, von der sie inständig hofft, dass es ihre Tochter ist, die ihr gleichzeitig aber auch fremd erscheint und das gesamte Familiengefüge gefährlich ins Wanken bringt …
Good as Gone ist ein von Anfang an atemberaubend spannendes Buch darüber, wie wenig wir die kennen, die wir lieben. Amy Gentry spielt grandios mit verschiedenen Erzählperspektiven und führt die Leser auf zahlreiche falsche Fährten – bis zum fulminanten Finale.


Cover:

Man erahnt eine Türe, ein schmaler Lichtstreif und ein Mädchen das in diese Türe steht. Rein oder raus?
Das macht schon neugierig. Im Untertitel findet man dann mehr heraus, worum es im Buch geht.
Ansprechendes Cover. Leider hat das Taschenbuch aber schon bei knapp der Hälfte des Buches starke Leserillen bekommen. Ohweh!

Meine Meinung:

In der heutigen Zeit wo sich leider auch immer mehr Entführungen im realem Leben ereignen, stellt sich die Frage ob man sowas als Unterhaltungsroman lesen möchte. 
Anderseits müsste man sich die Frage dann auch bei jedem "Tatort" stellen. 

Und dann kommt ein Unterhaltungs-Roman wie „Good as Gone“.

Meine Meinung:

Nicht Neu – nein! Aber sehr strukturiert erzählt und spannend. Und das es ist, was diesen Thriller ausmacht.
Motive warum jemand verschwindet gibt es viele. Warum Kinder gekidnappt werden, Ausreißen oder einfach von der Strasse mitgenommen werden sind absolut furchtbare Taten und die Autorin fängt das auch richtig ein.
Im Fokus steht die Familie des Mädchens. Die jüngere Schwester, die Mutter und der Vater. Dann wechselt es wieder zu anderen Protagonisten und die Spannung steigt. Ich hab knapp über die Feiertage gelesen. Heute bin ich fertig geworden. Und so schnell lesen, kann ich nur, wenn mich ein Buch wirklich richtig packt. Ich wäre noch schneller gewesen, aber zum einen hat man auch anderes zu tun und zum anderen ich wollte mir noch ein bisschen die Spannung hochhalten. Wer weiß, wann es wieder einen spannenden Thriller zu lesen gibt.
Volle Punktezahl vom Cover bis zu den Protagonisten und die Story. Es ist nicht gelogen, wenn auf dem Cover steht: „ Gnadenlos spannend, genial konstruiert“. Das kann man wirklich so stehen lassen. Die Kapitel haben meist alle oben einen Namen stehen, die Person erzählt. Wo kein Name steht, erzählt die Mutter des verschwundenen Mädchens. Da kann man gut mit zurecht kommen. Auch sind die Kapitel nicht so lang und ich habe auch während des Lesens keine Längen gehabt.

Beim Lesen kommt unweigerlich Beklemmung auf. Ein Buch, das man fertig gelesen hat und denkt: Mein Gott, was gibt es für fiese Menschen auf der Welt. Und ja, Gott und die Bibel haben auch ihre Hände im Spiel– irgendwie. Und auch wie wichtig ist es, das man Teenager nicht auf sich allein gestellt lässt. Mögen sie noch so knurrig sein.
Reinhorchen, Zuhören – auch das zeigt dieser Thriller auf.

Ich freue mich auf weitere Bücher von Amy Gentry – diesmal hat die New York Times Recht gehabt! :-)





Magonia







  • Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (3. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453270177
  • ISBN-13: 978-3453270176
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Originaltitel: Magonia
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 3,9 x 22,1 cm
  • Autor: M.D. Headley


Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ... (Quelle: Amazon)


Erst einmal möchte ich mich auch hier nochmals für das Rezensionsexemplar in Form des eBook Tickets bedanken.


Cover:
Ich wählte dieses Buch, weil mir das Cover so gut gefallen hat. Die Farben sind wunderschön und die Feder, aus der die Vögel emporsteigen ist, nach dem man den Roman gelesen hat, verständlich. Eine Printausgabe war nicht mehr möglich, aber ich hab auch gern das ebook genommen, weil ich nach dem Klappentext neugierig auf diese Geschichte war und dann noch ein New York Times Bestseller. Na dann folgt nun: 

Meine Meinung zur Geschichte:

Es fängt so gut an. Aza von der man sofort erfährt wie schwer krank sie ist und das die Lebenserwartung gleich 0 ist, sie aber immer weiter kämpft mit ihrem Freund Jason und der Familie. Aufgeben geht nicht.
Eines Tages in der Schule, sieht sie aus dem Fenster und erkennt ein Luftschiff am Himmel, auch hört sie immer wieder merkwürdige Stimmen nach ihr rufen.
Soweit ok. Aber dann, als Aza Magonien kennenlernt, das wurde mir zu viel. Zu viel Vögel, zu merkwürdige Namen, Federn, Gesänge und das sie eine Auserwählte ist – natürlich!!
Ich hab mich ehrlich gesagt durch dieses Buch gequält. Warum es auf der Bestseller Liste der
New York Times ist, kann ich nicht beantworten, vielleicht liest es sich im englischen auch noch mal ein wenig anders. Kann sein.
Das was ich aus dieser Gesichte mitnehme ist, das die Autorin es ziemlich mit Vögeln hat. Vögel-Mensch-Wesen – geht irgendwie gar nicht.
Ich habe lange überlegt, wie diese Rezension aussehen kann. Gerade wenn man Rezensionsexemplare bekommt, möchte man eigentlich das alles stimmig ist.
Für mich war Magonia nicht stimmig und auch wenn ihr mir vielleicht jetzt sonst was an den Kopf werft, ich kann keine andere Meinung annehmen als diese: zu viele Vögel.
Diese Zwischenwelt/Leben nach dem Tod ist ja gut und schön, vielleicht gibt es das ja auch in irgendeiner Form, aber diese Umsetzung gefällt mir nicht.
Auch war, sobald es um Magonia ging, zu viele Wiederholungen im Text und Aza und Jason waren mir für ihr Alter auch etwas zu altklug.
Schade, hatte ich mir mehr von diesem Roman versprochen.
Für das Cover, das wirklich wunderschön aussieht und welches ich ja nur als ebook vor mir habe, möchte ich dennoch 5 Sterne vergeben.
Für die Geschichte, die an und für sich, schwere Kost ist, wenn man Aza´s Jugend und diese schwere Krankheit liest, hätte ich mir weniger Vögel gewünscht. 3 Sterne vergebe ich hier.
Angeblich soll es eine Fortsetzung geben? Ehrlich?
Kann mir keine vorstellen, obwohl ich generell nichts gegen Mehrteiler habe. Wenn, wird mir wahrscheinlich nur wieder das Cover ins Auge fallen. Aber man muss ja auch was für´s Auge haben.
So, jetzt habe ich meine ersten richtigen Verriss geschrieben. Sowas mach ich gar nicht gern. Ehrlich währt aber auch am längsten.







Montag, 10. April 2017

Die Zitronenschwestern


Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni

Klappentext:

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück. (Quelle: bloggerportal.de)

Taschenbuch: 448 Seiten
(Quelle: Amazon)

Mein erstes Buch vom Penguin Verlag und mein erstes Rezensionsexemplar vom bloggerportal.
Herzlichen Dank für das Buch und ja, jetzt ran an die Zitronen.

Italien hat mich ja schon immer interessiert und nachdem ich auch schon mal eine Rundreise gemacht habe, ist es immer ein bisschen wie nach Hause kommen, wenn man Bücher liest die in Italien spielen.

Die Zitronenschwestern“ sind Italienerinnen durch und durch, genauso wie die Autorin und wahrscheinlich ist sie auch Bäckerin, denn sonst kann ich mir nicht erklären, wie man beim lesen des Buches immer Anisbrötchen meint zu riechen oder Lust auf Zitronenbonbons bekommt. In dem Sinne ein Leckerbissen und ich werde mir sicher mal meine Mutter zur Hilfe holen und versuchen irgendwas von diesen tollen Rezepten die es im Buch gibt nachzubacken. Ob das was geworden ist, werde ich euch dann noch wissen lassen.


Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in diesem Roman stark vereint und an sich ist die Geschichte, wenn auch nicht Neu, schön erzählt, aber vorhersehbar. Mir wären ein oder zwei Tote weniger und dafür ein Wiedersehen schöner vorgekommen, als das es Wiederholungen in der Geschichte der Generationen gibt. Auch das Ende, na etwas zu viel des Guten.

Schön erzählt ist die Spaltung der Insel und warum das so gekommen ist.

Vielleicht hätte dem Roman auch 100 Seiten weniger gut getan. Manche Sätze sind zu lang, die habe ich tatsächlich 2 x lesen müssen. Das passiert mir selten. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt.
Positiv ist es aber, dass der Roman von schönen Wörtern geführt wird, die ich selten in heutigen Romanen finde, weil diese so modernisiert werden. Bei den Zitronenschwestern noch Wörter wie Mistral benutzen finde ich einfach schön.

Alles in allem gebe ich den Zitronenschwestern 4 Zitronen für das schöne Cover, der Geschichte im Großen und Ganzem und vor allem wegen der schönen Rezepte, die sofort Lust auf´s backen machen oder noch ehr auf den Verzehr der Leckereien.

Ich empfehle das Buch im Sommer zu lesen, sei es auf der Reise nach Italien oder zu Hause auf Balkonien, dazu irgendwas erfrischendes aus Zitronen.





Pupsi und Stinki







Pupsi und Stinki von Sebastian Fitzek und Jörn Stollmann.



  • Gebundene Ausgabe: 56 Seiten
  • Verlag: Pattloch Geschenkbuch (1. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3629142370
  • ISBN-13: 978-3629142375
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 3 Jahren

(Quelle Amazon)




Wie schreibt man jetzt eine Rezension für ein Kinderbuch, ehr ein Bilderbuch, welches einer der beliebtesten Thriller Autoren Deutschlands geschrieben hat und 56 Seiten „dick“ ist?

Ich fasse es nicht, wie lange ich hier schon sitze. Ich würde sagen, das wird jetzt eine Mischung aus ein bisschen Klappentext und meiner Meinung, anstatt alles getrennt aufzuführen. Soviel Freiheit erlaub ich mir hier mal.

Ja was soll man sagen, es wabert fürchterliche Luft durch die Kita des kleinen Paul.
Und warum? Weil Paul pupsen muss, wenn er Angst hat. Manchmal auch weil er furchtbar aufgeregt ist. Und weil das ständig passiert, muss er auch ständig pupsen und die Kinder lachen ihn aus. Als er wieder einsam sein Pausenbrot essen muss, lernt er ein kleines Stinktier kennen und das Abenteuer geht los.....

Das Büchlein lehrt, wie auch Kinder die eben ein bisschen anders sind zum Helden werden können, eben wegen ihres Handicaps.

Und ja das Buch hat einen kleinen Thriller-Effekt. Aber ohne das man davon Alpträume bekommt – versprochen. Ohne Thriller Effekt wäre es ja auch kein Fitzek. Alles gut!

Das Bilderbuch hat sehr viele niedliche Zeichnungen und ich find ja das Paul dem Autor optisch ziemlich gleicht, nur Jahre jünger. Das zeugt von Humor.

Text und Bilder sind für Kindergartenkinder verständlich umgesetzt.

Herr Fitzek hat nun neben seinen Thrillern für Erwachsene bewiesen, dass er auch Bücher für Kinder schreiben kann und ich hoffe, das es ist nicht das letzte Kinderbuch aus seiner Feder ist.


5 glatte Pupser für diese Geschichte und noch mal 5 Pupser für die tollen Zeichnungen von Jörn Stollmann. 


Donnerstag, 6. April 2017

Leipziger Büchermesse 2017

Mein Messebericht ist gleichzeitig ein kleiner Reisebericht und eine Geschichte über eine schon sehr lange bestehende Frauen-Freundschaft.

Meine Freundin und ich skypen oder whatsappen schon mal ab und an. Leider wohnen wir sooo weit weg und mal eben auf einen Kaffee ist nicht drin. 5 Jahre ist die letzte Begegnung her, in der Zeit haben wir je ein Kind bekommen und auch sonst so einiges erlebt. Wir sind immer in Kontakt geblieben und wir sind zusammen erwachsen geworden. Ausbildung, 
1. Wohnung, Kerle, Hochzeit, Schwangerschaft und die Erfahrung als Mütter haben uns immer genug Gesprächsstoff auch über die Entfernung hin weg gegeben.

Es schwirrte im Kopf herum. Lass uns doch mal wegfahren, ohne Männer und ohne Kinder.
Ja wohin denn für ein Wochenende? Meine Freundin meinte dann, sie war noch nie auf einer Buchmesse und gerade war die FBM16 (Frankfurt) gelaufen. Du, da könnten wir doch auch mal hin. Jo, aber das ist ja noch 365 Tage weit weg. Wieder ein Jahr warten? Im März ist die LBM (Leipziger Buchmesse).

Joa, können wir auch. Von ihr übrigens ein Katzensprung, für mich eine Tagesfahrt.

Reiselustig wie ich nun mal bin, meinte ich ok, einmal quer durch Deutschland. Vom Westen in den Süden und dann in den Osten und von dort wieder in den Westen. Kein Problem! 1. Klasse Zug Abteil macht das ja ganz erträglich.

So machte ich mich also am Donnerstag, 23.03.2017 auf den Weg zu meiner Freundin. Eine weite Fahrt, aber in der 1. Klasse lässt es sich wirklich aushalten.

Irgendwann bin ich angekommen. Was soll man sagen, auch nach 5 Jahren ist es so, als wäre kein Tag vergangen. Wir sind noch genauso schön wie früher. :-)

Nachdem ich mir Haus und Hof und Städtchen angesehen habe, mehrere Runden Lotti Karotti mit dem Kind meiner Freundin spielte und abends sehr müde ins Bett gefallen bin, fuhren wir dann am nächsten Tag gemeinsam mit dem Zug nach Leipzig. Yeha. Wir können unser Glück ja noch gar nicht fassen. 3 Tage Freiheit, das Wetter sollte auch mitspielen und das schönste: Bücher!!!!

Unser Hotel war ein Messehotel, Irgendwo muss man Abstriche machen. Leipzig im Großen und Ganzen haben wir uns leider nicht angesehen. Damit wir behaupten können, wir waren auch wirklich in Leipzig, sind wir in Auerbachs Keller zum Abendessen gegangen. DAS Lokal in Leipzig. Warst du nicht in Auerbachs Keller, warst du auch nicht in Leipzig. Die Nikolai Kirche haben wir auch noch mitgenommen und eine neuen Koffer, weil meiner kaputt gegangen war. Das war klar, das mir sowas wieder passiert. Mein schönes Büchergeld für einen Koffer. Ehrlich war mir egal, ich hab da mal drüber hinweggesehen.

Müde vom Tag, Zugfahrt und die Tatsache das wir ja nun mal keine 20 mehr sind, beschlossen wir den restlichen Abend im Hotel zu verbringen die Füsse noch mal hochzulegen um dann für den Messe-Samstag fit zu sein. War gut so!

Pünktlich 6:30 Uhr klingelte der Wecker am Samstag. Ausschlafen geht anders, aber wir wollen ja pünktlich auf der Messe sein und vorher gemütlich, sehr gemütlich und mit Zeit frühstücken.
Das haben wir auch gemacht. Sowas kennen wir gar nicht mehr, ohne das ein Kind Mamaaaaa ich will, ich habe, ich brauche... rief, haben wir uns für die Messe Energie rein geschaufelt und dann ging es los. Weil die Tram ja sowas von voll war, obwohl wir soooo früh unterwegs waren, sind wir gelaufen. Ich sag ja Vorteil Messe-Hotel. :)

Auf dem Messegelände angekommen waren wir im Bücherfieber. Hach! Da ich ja seit Jahresanfang auch blogge, war das für mich diesmal auch ganz anders, weil man nun auch mal die anderen Blogger, die man nur über FB kennt, überm Weg laufen konnte. Ist mir noch ein Rätsel wie wir das wirklich einmal geschafft haben, aber immerhin. Autoren-Selfies, Signatur-Stunden, Blödel Fotos, fasst ne Vermissten-Anzeige aufgegeben, weil wir uns einmal verloren hatten, auf dieser Messe war alles dabei und meine Freundin, die ja eine Büchermesse noch nicht kannte, war auch sehr zufrieden mit dem Verlauf des Tages und sehr angetan von den Cosplayern. :) Ich habs ja gesagt!!!!


Bücher gekauft – Jaaaaaa

Signieren lassen – Jaaaaa

Blogger getroffen – Jaaaaa

Autoren-Selfies – Jaaaaaaaaaa

Visitenkarten verteilt – Jaaaaaaaa

Boha, wenn man erst mal Mut gefasst hat, kann man wirklich sehr viele interessante Menschen kennen lernen.

Leider war es nicht möglich alles Blogger die sich auf der Messe tummelten und die man von Facebook kannte, zu begegnen. Aber die Begegnungen die stattgefunden haben, werden immer im Gedächtnis bleiben, weil es so lustig ist, sich das erste Mal gegenüber zu stehen. Ähm... ich bin... du bist... hallo... ach du bist das... siehst ganz anders aus als im Netz. Hallo und schon lag man sich in den Armen. 

Hach, herrlich! Büchermenschen unter sich, dass ist wie eine Freundschaftskette. Alle mögen sich, alles verstehen sich, alle haben was gemeinsam: Bücher!

Ja und dann die Autoren. Boha! Ich war nicht zum ersten Mal auf einer Büchermesse, aber zum ersten Mal das ich die Autoren angesprochen habe, Bücher signiert bekam und ein Selfie machte.
Meine Ipad Hülle war auch dabei, da haben sich einige Autoren auch drauf verewigt. Und ja, es sind Menschen wie du und ich. Genauso aufgeregt und freudig überrascht wie man selbst. Ansprechen lohnt sich!!

Alle Blogger und Autoren die ich gern getroffen hätte, konnte ich nicht antreffen. Dafür ist ein Tag zu wenig, aber es gibt Gott sei Dank die FBM im Oktober, das lässt mich nochmals hoffen.

Gefreut hab ich mich die Autoren: Greg Walters, Julia Bohndorf, Fanny Bechert sowie Nicole Böhm und Akram El-Bahay, anzutreffen. Ihr habt alle die Ipad Hülle unterschrieben und Bücher signiert. Danke Euch. Meine Freundin traf auf Iny Lorentz und hat sich auch ein Autoren Selfie abgeholt und ein Buch signieren lassen.

Wirklich traurig war ich nur das ich Ava Reed, Anne Freytag und Sebastian Fitzek nicht mehr erwischt habe. FMB – ich koooooome!!!! Echt, sehen wir uns da? :-) Ich brauch eine 2. Chance!

Und Kira! Ich bin untröstlich! :-(

Ganz zum Schluss der Messe hatten wir noch 2 interessante Begegnungen:

Zum einen trafen wir in Halle 3 Frau Cornelia Marel. Frau Marels Bücher fielen mir ins Auge, weil es um eine längst vergangene Zeit ging. Eine Liebesgeschichte - 1879. Für so was bin ich zu haben.

Es geht um die Vorfahren von Frau Marel in Form von Briefen. Mit der Autorin und ihrem Mann, die ihren eigenen Verlag Marel gegründet haben um die Bücher rauszubringen, sind wir noch sehr nett ins Gespräch gekommen. Signatur und Autoren-Selfie gab es auch noch. Danke schön für das nette Gespräch und das Foto, Frau Marel.

Die zweite Begegnung war ebenfalls in Halle 3 und es ging um die Kunstschule Dessau.
Studenten stellten ihre Werke aus und mir ist das natürlich wieder einmal aufgefallen wegen dem tollen Fuchs-Druck. Den wollte ich unbedingt für meine Sohn mitnehmen. Die Studenten wollten erst nicht so, weil es der letzte war. Aber ich hab noch Geld draufgelegt fürs Studentenfutter und dann durfte ich den Druck doch noch mitnehmen. Herzlichen Dank, mein Sohn hat sich so über den Fuchs gefreut. Mehr über die Dessauer Hochschule könnt ihr unter Hochschule Anhalt nachlesen.

Tolle Sachen die ihr da macht. Inklusive der Stofftasche die man sich selber mit lustigen Stempeln bedrucken durfte. Coole Idee.

Ja, mittlerweile waren unsere Taschen voll, die Füsse taten weh, der Kopf voller neuer Eindrücke und dem guten Gefühl mit dieser Messe den richtigen Kurz-Urlaub erwischt zu haben, hörten wir dann auch den ersten Gong. Messe zu Ende. Wir schlenderten zum Ausgang, warfen noch mal einen Blick zurück und denken uns: Das war nicht die letzte Messe und auch nicht die letzte gemeinsame Reise.

S. es war schön mit dir. Du möchtest leider nicht auf Fotos gezeigt werden und auch nicht namentlich genannt werden. Akzeptiert! :-)

Uns bleibt eine super schöne Erinnerung. Eine weitere. Wir kennen uns schon so lange, sehen uns leider nur sehr selten und das super schöne daran ist, das es jedesmal so ist, als wäre seit der ersten Begegnung vor vielen Jahren, kein Tag vergangen.

Ja, was will man mehr. Es war eine schöne Messe. Wer also noch nie auf einer Büchermesse war, sollte mal die Hufe dahin schwingen. Es ist laut, es ist voll und es kann unter Umständen überfordern, aber was man davon wieder mitnimmt, ist einfach herrlich. 

So und jetzt könnt ihr Fotos gucken. Bunt durcheinander. 

Viel Vergnügen!





Fanny Bechert ganz spontan

Anna- Fuchsias Weltenecho.

Das wäre ein Regal für mich, aber Ullstein ist leider nicht drauf eingegangen. Schaaade!

Halle 3 war gut.

Wird man nicht dick von.

Frau Marel und ich



Erdkunde

Meine von Autoren signierte iPad Hülle

Der Fuchs - Design Hochschule Anhalt

Fitzeks Thriller ab 18 Monate

Na gut, aber nur 1. Klasse - ich fahre nicht gerne Bahn.


Alles meine!! Nee, leider nicht. 

Die gekauften Bücher der Messe.

Signiert von Fanny Bechert 

Signiert von Cornelia Marel

Signiert von Akram El-Bahay


lbm

Altstadt

Auerbachs Keller bei Mephisto und Faust

Julia Bohndorf und ich  - Quasselstrippen
Greg Walters - Super netter Kerl