Montag, 10. April 2017

Die Zitronenschwestern


Die Zitronenschwestern von Valentina Cebeni

Klappentext:

Elettras früheste Kindheitserinnerung ist der Duft von Anisbrötchen. Ihre Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt – und vielleicht das große Glück. (Quelle: bloggerportal.de)

Taschenbuch: 448 Seiten
(Quelle: Amazon)

Mein erstes Buch vom Penguin Verlag und mein erstes Rezensionsexemplar vom bloggerportal.
Herzlichen Dank für das Buch und ja, jetzt ran an die Zitronen.

Italien hat mich ja schon immer interessiert und nachdem ich auch schon mal eine Rundreise gemacht habe, ist es immer ein bisschen wie nach Hause kommen, wenn man Bücher liest die in Italien spielen.

Die Zitronenschwestern“ sind Italienerinnen durch und durch, genauso wie die Autorin und wahrscheinlich ist sie auch Bäckerin, denn sonst kann ich mir nicht erklären, wie man beim lesen des Buches immer Anisbrötchen meint zu riechen oder Lust auf Zitronenbonbons bekommt. In dem Sinne ein Leckerbissen und ich werde mir sicher mal meine Mutter zur Hilfe holen und versuchen irgendwas von diesen tollen Rezepten die es im Buch gibt nachzubacken. Ob das was geworden ist, werde ich euch dann noch wissen lassen.


Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind in diesem Roman stark vereint und an sich ist die Geschichte, wenn auch nicht Neu, schön erzählt, aber vorhersehbar. Mir wären ein oder zwei Tote weniger und dafür ein Wiedersehen schöner vorgekommen, als das es Wiederholungen in der Geschichte der Generationen gibt. Auch das Ende, na etwas zu viel des Guten.

Schön erzählt ist die Spaltung der Insel und warum das so gekommen ist.

Vielleicht hätte dem Roman auch 100 Seiten weniger gut getan. Manche Sätze sind zu lang, die habe ich tatsächlich 2 x lesen müssen. Das passiert mir selten. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt.
Positiv ist es aber, dass der Roman von schönen Wörtern geführt wird, die ich selten in heutigen Romanen finde, weil diese so modernisiert werden. Bei den Zitronenschwestern noch Wörter wie Mistral benutzen finde ich einfach schön.

Alles in allem gebe ich den Zitronenschwestern 4 Zitronen für das schöne Cover, der Geschichte im Großen und Ganzem und vor allem wegen der schönen Rezepte, die sofort Lust auf´s backen machen oder noch ehr auf den Verzehr der Leckereien.

Ich empfehle das Buch im Sommer zu lesen, sei es auf der Reise nach Italien oder zu Hause auf Balkonien, dazu irgendwas erfrischendes aus Zitronen.





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