Mittwoch, 12. Juli 2017

AchtNacht von Sebastian Fitzek

Lange habe ich gewartet, endlich war das Buch über meiner Onleihe erhältlich. Alles andere stehen und liegen gelassen und gelesen und wie immer bei Herrn Fitzeks Thrillern, kann ich nicht anders: Ich entwickle ein Sucht-Lese-Verhalten.

AchtNacht – stell dir vor du darfst dir einen Menschen aussuchen, den du jagen und töten darfst in der AchtNacht von 08:08 Uhr an 24 Stunden lang. Du und andere dürfen auf die Jagd gehen und der Mensch der gejagt wird ist vogelfrei. Kein Schutz, kein gar nichts. Euch trifft keine Strafe. Wer ihn tötet und beweisen kann, dass er ihn umgebracht hat, bekommt Geld, sehr viel Geld. Seid ihr bereit für Geld zu töten?

Die Netzwerke laufen heiß: Die Leute geben die Infos zum Gejagten auf den Plattformen im Internet preis. Für Geld oder aber aus Geilheit einen Menschen auf der Flucht zu sehen, der Todesangst hat. Oder aus Langeweile, weil ja sonst kein Aktion ist.

Darum geht’s in AchtNacht – einem rasanten Thriller um PC Technik, Manipulation und die Macht des Geldes. Mitten in Berlin mit einem überraschenden Ende.

Es ist eine schlimme Vorstellung, was sich Herr Fitzek da ausgedacht hat. Entstanden ist das Buch, durch die Inspiration des Filmes The Purge. Ein Horrorfilm, den ich mir nicht angesehen habe, weil ich einfach kein Mensch für solche Filme bin.

Film und Buch haben schon viel 1:1 Momente wobei der Film spielt in Amerika und Fitzeks Buch in Deutschland, in Berlin.
Im Buch dreht es sich um Ben und seine Familie. Alles beginnt damit das seine behinderte Tochter Ben eine SMS schickt, er sei in Gefahr und damit nimmt AchtNacht seinen Anfang.

Es geht um Schuld und Sühne, um Liebe und Betrug und eine der Personen hat eine überraschende Wandlung durchgemacht. Alles in allem ein echter, guter Fitzek. Gerade gelesen – schon vorbei. So müssen für mich Thriller sein. Die einen packen und nicht mehr loslassen, auch über das Lesen hinaus.

Angst machen sollte einem aber wirklich die Möglichkeiten des Internets und die daraus entstehende möglichen Gefahren. Sollte man wirklich nicht unterschätzen, zu was Menschen fähig sein können.

Das Cover:

Das Cover war irgendwie auch der Grund warum ich diesmal zum e-Book gegriffen habe. Das war irgendwie zu einfach. Schwarzer Grund mit einer roten großen Acht.
Nachdem Fitzeks Vorgänger „Das Paket“ eine Besonderheit war in dem das Buch in einem Paket verpackt war, kommt AchtNacht leider etwas einfallslos daher. Schade. Ich finde die Möglichkeiten, Prints heute besonders zu gestalten einfach toll und das wäre irgendwie auch bei AchtNacht sicher möglich gewesen. Allerdings die Story macht es wieder wett, aber mir hat hier wirklich das e-Book der Onleihe ausgereicht.








Infos und Klappentext zum Buch:

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. 
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten - und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

Produktinformation (eBook)

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1158 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (14. März 2017)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01N41Y457
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert 
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt 
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert 

Produktinformation Print (Amazon)

  • Broschiert: 416 Seiten
  • Verlag: Knaur TB (14. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426521083
  • ISBN-13: 978-3426521083
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,5 x 18,8 cm


Keine Kommentare: